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Westempore Hahnbach...
Orgel noch vollstä...
Löwenköpfe
Spieltisch
Orgel im Raum, Foto...
Prospekt, Foto von ...
In Kronstadt 2013

Ortschaft :

Hahnbach / Hamba / Kakasfalva

Landkreis :

Hermannstadt / Sibiu

Adresse :

Kronstadt, Schwarze Kirche






Baujahr :

1837


Orgelbauer :

● Johannes junior HAHN
● Friedrich und Wilhelm MAETZ


Reparaturen oder Restaurierungen :

1907 Karl Einschenk


Standort :

2006 von der Westempore in Hahnbach abgebaut und nach Kronstadt transportiert
Sie ist provisorisch auf der Südempore der Schwarzen Kirche aufgestellt.


Prospekt und Spieltisch :

Originale Zinnpfeifen, mit Löwenköpfen bemalt / tuburi originale din staniu, pictate cu guri de leu.,


Disposition :

» 1. Manual

Principal 8', Gamba 8', Viola 8', Gedackt 8', Traversflöte 8', Octav 4', Fugara 4', Flauto 4', Quinte 2 2/3', Superoctav 2', Hohlflöte 2', Mixtur 3fach.

» Pedal

Bourdon 16’.


Andere Anmerkungen bezüglich der Disposition :

Gamba 8', Bourdon 16' und PK wurden 1907 von Karl Einschenk dazugebaut.


Traktur :

» Registertraktur :

mechanisch

» Spieltraktur :

mechanisch


Klangbeispiele :


Zustand :

Die Orgel war vor ihrem Abbau 2006 nicht mehr spielbar, weil die Abstrakten vom Marder angefressen und ein Teil der Metallpfeifen schon gestohlen waren.
Die Orgel wurde 2013 restauriert durch die Honigberger Orgelwerkstatt und auf der südlichen Empore der Schwarzen Kirche in Kronstadt aufgestellt.
Einweihung am 11.Oktober 2013 im Rahmen des Festivals Musica Coronensis.


Geplante Arbeiten :

Einbau (Rekonstruktion) der Vox Humana 8'


Sonstiges :

ZAEKR 400/235 - 401
Contract zwischen "Herrn Joh. Hann und der Hannebacher Communität wegen der Reparatur unseres Positivs", 28. Febr. 1798: "1. Macht sich Herr Hann verbindlich drey neue Regester als 1. Quinte, 2. Sedez, 3. doppelte Mixtur aus ganz neuem Zinne herzustellen." Es unterschreibt: Johannes Hahn mp Orgelmacher.

ZAEKR 400/235 - 398
Berichtgebung durch Georg Reuer, OrtsNotarius, Hahnebach den 19. August 1837:
" . . . daß in dem neuen schönen Tempel (1829-30 erbaut) eine, demselben angemeßenere Orgel erforderlich sey, in dem in der alten Kirche ein kleines Positiv vorhanden war, . . welches unter dem Kirchenbau, mit vielen Unkosten, durch den Orgelbauer Melchior Axchs, der stets betrunken arbeitete, vergrößert, und zum Gebrauche doch sehr schlecht ausfiel . . "
" . . . und wurde somit zur Ergäntzung des Mangels an einer guten Orgel . . . Anno 1834 gegenwärtiges Orgelwerk mit den einzig noch guten Orgelbauern in Siebenbürgen: Herrn Friedrich und Wilhelm Maetz aus Birthelm . . . der Accord geschlossen, . . . wurde Ano 1837 den 18. May der Anfang dieses Orgelbau-Werkes unternommen und in diesem Jahr . . . hauptsächlich (durch) Herrn Wilhelm Maetz . . . zur glücklichen Vollendung gebracht."

ZAEKR 400/235 - 322
"Kostenüberschlag über die Reparatur der Orgel in der ev. Pfarrkirche zu Hanebach"
" . . .Anstatt den zwei getheulten Registern Vox humana 8' und 4' (welche mit gegenwärtiger Construktion selbst bei bester Reparatur doch nicht ihren Zweck erfüllen würden) kommt ein neues Register Violin 8 Fuß, . . . Benanntes Register Violin ist nicht nur einzeln als Solis ausgezeichnet, sondern giebt dem Gesammtton der Orgel Kraft und bersonders einen streichenden Toncharakter."
Hermannstadt, den 9. September 1877, Elisabethgasse No 41, Gottfried Hörbiger Orgelbauer. (Gottfried Hörbiger ist der Bruder von Wilhelm Hörbiger.)


Bibliographie :

● Binder, Hermann: Orgeln in Siebenbürgen (Orga în Ardeal – Irineu Buga) GMV. D-55481 Kludenbach, 2000